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Begriffserklärungen

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    Kinderarzt/Kinderärztin

    Ein Kinderarzt oder eine Kinderärztin ist jemand, der sich um Babys, kleine Kinder und auch um Jugendliche kümmert. Wenn man z. B. Bauch-, Ohren- oder Halsschmerzen hat, sich nicht gut fühlt oder eine Impfung braucht, geht man zu einer Kinderärztin oder zu einem Kinderarzt. Dort wird genau hingeschaut, zugehört und dafür gesorgt, dass man wieder gesund wird. Ein Kinderarzt oder eine Kinderärztin kennt sich gut mit Kindern und Jugendlichen aus und weiß, was man braucht, um sich wieder wohlzufühlen. Wenn einem dort nicht weitergeholfen werden kann oder es den Gedanken und Gefühlen schlecht geht, wird man manchmal zu einer anderen Fachperson geschickt. 

    In Deutschland ist es üblich, dass Kinder bis zum Alter von etwa 18 Jahren beim Kinderarzt/Kinderärztin betreut werden. Manche Kinderärzte/Kinderärztinnen nehmen auch Jugendliche bis 21 Jahre, aber meistens endet die spezielle Betreuung, wenn man volljährig wird.

    Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in

    Ein Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in ist eine Fachperson, die Kindern und Jugendlichen dabei hilft, ihre Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen besser zu verstehen und zu bewältigen. Solche Fachpersonen haben ein Psychologie- oder Pädagogikstudium absolviert und zusätzlich eine spezielle Ausbildung gemacht, um Menschen bei psychischen Problemen zu helfen. Wenn Kinder oder Jugendliche zum Beispiel über längere Zeit besonders traurig, ängstlich oder wütend sind oder sie Schwierigkeiten in der Schule oder im Umgang mit anderen haben, kann ein Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/-therapeutin sie unterstützen. Gemeinsam wird nach passenden Lösungen gesucht. Man wird dabei unterstützt, sich wieder besser zu fühlen und eigene Probleme bewältigen zu können. Dies passiert hauptsächlich durch Gespräche, es können aber auch z. B. Rollenspiele, Übungen oder Atemtechniken mit einfließen.

    (Kinder)-Psychologe/psychologin

    Eine Kinderpsychologin oder ein Kinderpsychologe ist eine Fachperson, die sich auf die psychische Gesundheit und das Verhalten von Kindern spezialisiert hat. Diese Fachpersonen haben ein Psychologiestudium absolviert. Ein Psychologe oder eine Psychologin darf alleine offiziell keine psychischen Störungen behandeln, sondern ist für psychologische Beratung, Coaching oder Diagnostik zuständig. 

    (Kinder)-Psychiater/psychiaterin

    Ein Kinderpsychiater oder eine Kinderpsychiaterin hat Medizin studiert und den Facharzt für Psychiatrie gemacht. Sie helfen Kindern und Jugendlichen bei seelischen Schwierigkeiten. Der Fokus liegt hier vor allem auf der medikamentösen Therapie und Begleitung von Menschen mit psychischen Problemen.  Wenn jemand traurig ist, Angst hat oder Probleme beim Konzentrieren hat, hört diese Person zu, spricht darüber und kann bei Bedarf Medikamente verschreiben. Sie arbeitet oft mit anderen Fachkräften zusammen.

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    Wir helfen Dir!

    Sozial- und Heilpädagogen

    Eine Sozial- und Heilpädagogin oder ein Sozial- und Heilpädagoge hilft Kindern und Jugendlichen, wenn sie Probleme mit anderen oder in ihrem Alltag haben. Sie oder er hört zu, spielt mit und übt, wie man besser sprechen, lernen oder mit anderen zusammen sein kann. Wenn man sich einsam oder schüchtern fühlt, unterstützt diese Fachperson dabei, mutiger zu werden und Freundschaften zu schließen. Auch Eltern, Lehrkräfte und andere Menschen werden eingebunden, damit alle gut helfen können. So lernen Kinder und Jugendliche, sich besser zu verstehen und sich in ihrer Umgebung wohlzufühlen.

    Pflegefachfrau oder Pflegefachmann

    Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner kümmern sich um kranke Menschen, zum Beispiel im Krankenhaus. Sie helfen, dass man wieder gesund wird, geben Medikamente und sorgen dafür, dass sich alle wohlfühlen. Früher nannte man sie Krankenschwestern oder Krankenpfleger. In der Behandlung von Kindern und Jugendlichen sind Sie wichtige Ansprechpersonen. Sie verteilen Essen, unterstützen bei Medikamenten und helfen, wenn Kinder Trost oder ein Gespräch brauchen. Sie passen gut auf und geben Sicherheit, damit sich alle gut fühlen.

    Erzieher/in

    Erzieherinnen und Erzieher helfen Kindern und Jugendlichen im Alltag, wenn sie in einer Klinik sind. Sie spielen, reden, begleiten bei Aufgaben und geben Halt. Sie sorgen für einen festen Tagesablauf und unterstützen beim Umgang mit Gefühlen. So helfen sie mit, dass sich Kinder sicher fühlen und es ihnen besser geht.

    Schulpsychologe/psychologin

    Eine Schulpsychologin oder ein Schulpsychologe arbeitet in Schulen und hilft Schülern und Schülerinnen, Lehrkräften und Eltern bei Problemen. Wenn das Lernen schwerfällt oder es Streit gibt, hören sie zu und geben Tipps. Sie helfen auch, die Ursachen zu verstehen und Lösungen zu finden. Zusammen mit Lehrkräften und Eltern sorgen sie dafür, dass die Schule für alle besser wird. Wenn es notwendig oder gewünscht ist, vermitteln sie auch weitere Hilfsangebote.

     

    Ergotherapeut/therapeutin

    Ein Ergotherapeut/ eine Ergotherapeutin hilft dabei, Dinge im Alltag besser zu können. Zum Beispiel die Hände besser zu benutzen, damit man schreiben, malen oder kneten kann. Wenn man Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren oder bestimmte Bewegungen zu machen, kann der Ergotherapeut/die Ergotherapeutin einem zeigen, wie es leichter geht. Sie arbeiten spielerisch, damit man Spaß hat und besser lernen kann, was man braucht.

    Sprachtherapeut/therapeutin

    Eine Sprachtherapeutin oder ein Sprachtherapeut – auch Logopädin oder Logopäde genannt – hilft Kindern, besser sprechen zu lernen. Wenn ein Kind Laute, Wörter oder Sätze schwer aussprechen kann, wird gemeinsam geübt. Dabei gibt es Spiele und Übungen, die Spaß machen. Es geht nicht nur um Wörter, sondern auch um die Bewegung von Zunge, Lippen und Kiefer. Mit einfachen Übungen wird das Sprechen klarer und leichter.

    Kunst- und Musiktherapeuten

    Ein Kunst- und Musiktherapeut/-therapeutin hilft Kindern, sich besser zu fühlen – mit Malen, Musik und anderen kreativen Dingen. Das kann helfen, Gefühle wie Traurigkeit, Wut oder Angst auszudrücken und Probleme zu verarbeiten.