Lampenfieber: So kannst du damit umgehen
Warum gibt’s Lampenfieber überhaupt?
Lampenfieber ist ein Zeichen dafür, dass dir etwas wichtig ist. Dein Körper schaltet in den „Achtung!“-Modus, damit du aufmerksam bist. Der Gedanke, bewertet zu werden, löst Stress aus: „Was denken die anderen über mich?“ oder „Was, wenn ich Fehler mache?“ Perfektionismus kann Lampenfieber noch verstärken. Deshalb ist der wichtigste Tipp, zu akzeptieren, wenn man Lampenfieber hat und sich nicht dafür zu schämen oder fertig zu machen.
Grundsätzlich ist das Adrenalin, das unser Körper bei Lampenfieber ausschüttet, in Maßen sogar nützlich, denn es steigert die eigene Aufmerksamkeit und Konzentration. Nur wenn Lampenfieber sehr groß wird, schlägt es in negative Ängste um und kann hinderlich sein.
Ein gutes Mantra: Ich habe nicht alles unter Kontrolle, aber ich bin gut vorbereitet und gebe mein Bestes.
Tipps, wie du mit Lampenfieber umgehen kannst
Vorbereitung ist alles:
Übe deinen Text, deine Präsentation oder typische Fragen für Bewerbungsgespräche, am besten mit einer Person der du vertraust. Bewerbungsgespräche kannst du z. B. auch mit einer KI wie ChatGPT als „Gegenüber“ trainieren.
Vor Referaten oder Präsentationen kannst du dir Stichworte auf Karteikarten oder Zettel schreiben, damit du dich daran erinnerst, was du sagen wolltest.
- Plan B überlegen: Wie kannst du reagieren, wenn du aus dem Konzept kommst? Lege dir vorher eine Strategie oder Sätze dafür zurecht, das gibt Sicherheit
- Atemübungen: Tiefe, ruhige Atemzüge helfen, den Stress kurz bevor es losgeht zu senken.
- Perspektive positiv ausrichten: Fehler passieren jedem. Niemand erwartet Perfektion. Das Publikum will, dass du Erfolg hast.
- An etwas Lustiges denken: Lachen verringert Stresshormone und hilft so, dich zu entspannen.
- Ehrlichkeit ist sympathisch: Wenn du sehr aufgeregt bist, kannst du das ruhig ansprechen. Das macht dich menschlich und zeigt, dass dir die Situation wichtig ist.
- Nette Gesichter suchen: Bei Auftritten vor Publikum kannst du nach den Gesichtern Ausschau halten, die du kennst oder die freundlich schauen, das beruhigt.
Danach reflektieren: Was lief gut, was hat geholfen? Das stärkt dein Selbstvertrauen fürs nächste Mal.